SGV Freiberg Fußballer helfen Kindern in Afrika

Freiberg, 20.12.2011.| Eberhard Grellmann, Geschäftsführer der Pleidelsheimer Firma GS Computersysteme, unterstützt ein Hilfsprojekt für Afrika. So ganz nebenbei erfuhr er von einem Container, der Güter nach Tansania bringen sollte. Sofort reifte eine Idee bei ihm, kurzentschlossen wendete er sich an mehrere ihm bekannte Vereine. Er fragte an, ob die Möglichkeit bestünde, ausgediente Schuhe, Trikots und Bälle zu sammeln.

Leider wurden fast alle Anfragen überhaupt nicht beantwortet. Ganz anders jedoch der SGV Freiberg Fußball e. V. Von Vorstand Karl Heinz Zauchner kam sofort eine positive Rückmeldung. Er sagte umgehend die Unterstützung des Vereins zu.  Alle Trainer und Betreuer wurden gebeten, die von Ihnen betreuten Teams zu informieren, so kamen schnell eine ganze Menge Utensilien zusammen, Fußballschuhe, Trikots und Bälle wurden gesammelt.

Bei Rüdiger Walther wurden die Spenden dann abgegeben. Da das eine oder andere Paar Schuhe nicht ganz sauber war, hat Herr Walther die Schuhe nicht nur gesammelt, sondern teilweise auch gereinigt. Danach wurden sie für den Transport in großen Kartons verstaut.

Im November war dann der große Moment gekommen. Der Container des Vereins Upendo Tansania e.V. wurde gepackt, danach ging er auf die lange Reise nach Dar es Salaam, der Haupt- und Hafenstadt in Tansania.

Schuhe, Trikots und Bälle gingen an fußballbegeisterte Jugendliche, die damit bessere Trainings- und Spielmöglichkeiten erhalten, und so besser in ihrem Sport werden können.

In Tansania bestehen die Fußbälle oftmals aus mit Stricken  zusammengebunden  Plastiktüten. Nun bringt die Ausrüstung, die beim SGV Freiberg zusammen getragen wurde, die Jugendlichen einen großen Schritt vorwärts. Die übergebenen Trikots wurden begeistert angenommen, viele glückliche Jugendliche waren die Belohnung für die geleistete Arbeit.

Vorstand Karl Heinz Zauchner hat bereits heute die weitere Unterstützung des SGV Freiberg Fußball e. V. bei einer zukünftigen Sammelaktion zugesagt. Sofern sich eine Transportmöglichkeit ergibt, wird Eberhard Grellmann das Angebot natürlich gerne wieder annehmen. Im Vorfeld der Sammelaktion hatte er leuchtende Augen als Belohnung versprochen. Das Foto zeigt, dass das Ziel erreicht wurde.

Quelle: Webzeitung Ludwigsburg