BENEFIZ - Für Afrika getrommelt und getanzt

Auch rheinische Töne

Um das Geld zusammenzubekommen, standen Bands wie „Kalebass“ oder „Bonn-Africa“ auf der Bühne, die unter anderem mit Trommeln und Gesängen für afrikanische Stimmung sorgten. Nach kurzer Zeit ließen sich auch die ersten Gäste dazu mitreißen, zu den afrikanischen Klängen die Hüften kreisen zu lassen. Aber es gab auch afrikanisches Essen und Stände, an denen landestypischer Schmuck gekauft werden konnte. Zwischen den Auftritten stand immer wieder Lilo Langen auf der Bühne und erzählte von dem Projekt und den Menschen in Afrika. Ganz „multikulti“ moderierte auch die Türkin Nevin Sezgin den gesamten Abend. Sie organisierte bereits zweimal mit diversen Mitstreitern den „Euskirchener Friedenstag“ in der Jahnhalle und ist äußerst begeistert von der Arbeit, die Lilo Langen leistet.

Um den Bezug in unsere Region wiederherzustellen, trat auch Eifel-Troubadour Günter Hochgürtel zusammen mit Hannes Schöner, dem Bassisten der „Höhner“, auf. Begleitet wurden sie von „Pianomann“ Gero Körner. Gespielt wurden rheinische Klänge aus eigener, aber auch aus fremder Feder. Auch Jens Streifling und die Trommelgruppe „3 Seck Brüder“ traten auf. Restlos begeistert waren rund 450 Zuschauer nach gut vierstündiger musikalischer Reise von hier nach Afrika und wieder zurück. Vier Monate Arbeit steckten in dem Benefizkonzert, die sich sicherlich gelohnt hat.