MAJI YA CHAI - Teewasser

Unser erstes Projekt wird ein Brunnen, leider sehr aufwendig und kostenintensiv, in der Region MAJI YA CHAI sein (zu deutsch "Teewasser"). Das Grundwasser entspricht der Farbe des Tees und ist zudem fluoridhaltig.

Es gibt keine öffentlichen VerkehrsmittelDie Menschen sind sehr genügsamDie Region liegt weit ab von der Hauptverkehrsstrasse, die Moshi und Arusha verbindet. Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel dorthin. Dafür findet man Toyos (Motorräder), oder man ist gut zu Fuss. Staubige oder schlammige Wege führen in die Region. Bei meinem ersten Besuch in dieser Region war ich schockiert, unter welchen Umständen die Menschen hier leben. Wie genügsam Umstände Menschen machen können!

Da ich schon eine Zusage eines Sponsors aus Pleidesheim hatte, mich finanziell bei dem Brunnenbau zu unterstützen, habe ich das Projekt in Angriff genommen.
Im Dezember 2011 hat mich der Sponsor, Eberhard Grellmann, in Arusha besucht. Gemeinsam sind wir zu einem Treffen vor Ort mit allen Ortsvorstehern der Region gefahren. Es war sehr bewegend auch für ihn zu sehen, wie glücklich die Menschen sind, die hier in einer so grossen Armut leben. Das Brunnenprojekt soll für 3000 Menschen, die hier leben, Wasser bringen.

Ein bestehender Betontank soll mit Wasser gefüllt werdenWir werden einen Vertrag mit den Ortsvorstehern machen. Ob es was nützt weiss ich nicht. Wir sind hier in Afrika. Es soll ein bereits bestehender Betontank genutzt werden und mit Brauchwasser gefüllt werden. Zusätzlich werden wir einen Tank für 5.000 Liter aufstellen, mit aufwendiger Filteranlage für Trinkwasser. Die Einheimischen sollen uns unterstützen wo sie können. Das Trinkwasser muss beim Ortsvorsteher monatlich mit einem geringen Obulus bezahlt werden. Mit diesem Geld sollen Wartungsarbeiten am Projekt durchgeführt werden.

Wenn alles gut läuft und die Menschen mit uns arbeiten, planen wir als nächstes eine Krankenstation in dieser Region zu bauen....