Pressemeldungen

Afrikahilfe

Auf der Suche nach sauberem Wasser

Von Michael Greuel, 16.09.11, 12:02h

Die Architektin Lilo Langen engagiert sich für Menschen in Tansania. Ihr neuestes Projekt trägt den Namen „Lilo Hope Education and Community Centre“. Geplant ist der Bau einer Schule.

Lilo Langen
Lilo Langen engagiert sich für die Menschen in Tansania. Sie organisierte auch die Bohrung eines Trinkwasserbrunnens.(Bild: Privat)

Bad Münstereifel - Wenn man Lilo Langen in ihrem Haus in der Kurstadt besucht, fällt einem gleich ins Auge, worin ihre Passion liegt. Überall im Haus entdeckt der Besucher Skulpturen, Bilder und Schmuck aus Afrika. Ihre Leidenschaft zum schwarzen Kontinent entdeckte die Architektin 2005 bei einer Studienreise nach Tansania und Kenia. Vom Veranstalter wurden ihr dabei natürlich größtenteils die angenehmen Seiten der afrikanischen Länder gezeigt, doch blieben der heute 51-Jährigen bei der Tour auch die Armut und das Elend nicht verborgen. Sie freundete sich mit einer Familie aus Arusha in Tansania an und wieder in Deutschland angekommen setzte sie sich zum Ziel, Hilfe zu organisieren.

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Benefiz-Konzert Afrikanische Klänge für bessere Bildung

Von Jasmin Akkoyun, 05.04.11, 17:47h, aktualisiert 05.04.11, 19:09h

Die Münstereifeler Architektin Lilo Langen hatte im Palmersheimer Dorfgemeinschaftshaus ein Konzert zugunsten ihres Schulprojekts in Tansania organisiert. Die Band „Bonn Afrika“ animierte die Zuhörer zum Mittanzen.

 

„Bonn Afrika“
Die Band „Bonn Afrika“ stand wie beim ersten Benefizkonzert von Lilo Langen erneut auf der Bühne. Die Musiker unterhielten das Publikum mit afrikanischen Klängen und animierten sie zum Mittanzen. (Bild: Akkoyun)

Euskirchen-Palmersheim - Unter dem Motto „Die Eifel hilft Afrika“ veranstaltete die Bad Münstereifelerin Lilo Langen am vergangenen Wochenende bereits zum wiederholten Male ein bunt besetztes Benefizkonzert. War beim ersten Mal noch im Hof des Klosters Schweinheim gefeiert worden, hatte Lilo Langen dieses Mal in das Palmersheimer Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Eigentlich hatte sich die Organisatorin zunächst geziert eine zweite Auflage der Benefizveranstaltung zu machen. „Die Nachfrage und das Interesse waren aber einfach zu groß, da habe ich mich umstimmen lassen“, erklärte sie am Rande des Konzerts. Eröffnet wurde die Veranstaltung, bei der es um die Unterstützung eines Schulprojekts in Tansania geht, vom Bad Münstereifeler Bürgermeister Alexander Büttner. Er sei froh, dass es so „positiv bekloppte Menschen wie Lilo Langen gibt“, ließ er das Publikum wissen. „Wenn wir im Fernsehen Probleme in Afrika sehen, tun wir nichts. Lilo Langen hingegen fährt hin und macht etwas“, so der Bürgermeister weiter.

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11.000 Euro für eine Schule in Tansania

Von Michael Greuel

Das Konzert, das die Münstereifelerin Lilo Langen auf Kloster Schweinheim organisiert hatte, war ein voller Erfolg. Nun ist ein Neubau mit vier Klassenräumen in Ukonga geplant.

Lilo Langen (links) und Nevin Sezgin (Bild: Greuel)

EUSKIRCHEN - „Die Eifel hilft Afrika“ - unter diesem Motto stand das Benefiz-Konzert, dass die Münstereifelerin Lilo Langen am 13. August im Kloster Schweinheim organisiert hatte. Für den guten Zweck traten Musiker wie Hannes Schöner, Günter Hochgürtel, die Seck-Brüder aus dem Senegal und die Band „Bonn-Afrika“ vor rund 450 Besuchern auf. Der Reingewinn beläuft sich auf rund 11.000 Euro. „Dafür möchte ich allen Mitwirkenden, insbesondere den Künstlern, die ohne Gage gespielt haben, und Frank Zurawski, der das Kloster zur Verfügung gestellt hat, herzlich danken“, verkündete Lilo Langen jetzt gemeinsam mit Nevin Sezgin, der Moderatorin der Veranstaltung.

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BENEFIZ - Für Afrika getrommelt und getanzt

Von Jasmin Akkoyun

Um das Geld zusammenzubekommen, standen Bands wie „Kalebass“ oder „Bonn-Africa“ auf der Bühne, die für afrikanische Stimmung sorgten. Nach kurzer Zeit ließen sich auch die Gäste mitreißen und kreisten zu afrikanischen Klängen die Hüften.

Die Band „Bonn-Africa“, bestehend aus „richtigen Afrikanern“, zog mit ihrer Musik das Publikum sofort in ihren Bann. (Bild: Akkoyun)
EUSKIRCHEN-KIRCHHEIM - In der wunderschönen Kulisse des Klosters Schweinheim fand am Freitagabend ein etwas anderes Benefizkonzert zu Gunsten Tansanias statt. „Eifel Aid“ unter der Leitung des Deutschen Roten Kreuzes und Lilo Langen hatten den Abend geplant und organisiert. Dabei ist die Motivation von Lilo Langen eine ganz persönliche: Bei einer Afrika-Reise lernte sie Land und Leute kennen und wurde sich schnell der großen Kluft zwischen Arm und Reich bewusst. „Da ist auf der einen Seite die wunderschöne Natur und auf der anderen Seite die Armut der dort lebenden Menschen“, so Langen. Mittlerweile hat sie auch Freunde dort, die, wie man es sich hier gar nicht vorstellen kann, ohne fließend Wasser und Strom auskommen müssen. „Die Familie, bei der ich bin, gibt lieber mir das wenige Essen, das sie hat, als es selber zu essen, obwohl sie es viel nötiger hätte. So gastfreundlich und liebenswert sind die Menschen dort“, so Langen weiter. Jetzt will sie ihnen etwas zurückgeben und helfen. Vor zwei Jahren sammelte sie zusammen mit „Eifel Aid“ Geld, um einen Brunnen bauen zu lassen. Oft müssen kilometerlange Wege zurückgelegt werden, um Wasser zu holen. Mit dem Benefizkonzert am Freitagabend soll jetzt Geld für ein Schulcenter zusammenkommen. Ungefähr 20.000 Euro werden dafür gebraucht.

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Als Touristin Brunnen gebohrt

Von Gudrun Klinkhammer

Die Architektin Lilo Langen verbrachte fünf Monate in Tansania. Um das Projekt verwirklichen zu können, nahm sie ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub.

Brunnen-Projekt

 

KREIS EUSKIRCHEN - Die erste Reise, die die in Flamersheim geborene und heute in Bad Münstereifel lebende Architektin Lilo Langen 2005 nach Tansania und Kenia unternahm, war grandios. Mit der Volkshochschule besuchte sie afrikanische Nationalpark-Regionen und sah fast ausschließlich die schönen Seiten dieser fremden Länder. Doch ausgerechnet die zunächst versteckten, armen Seiten Afrikas waren es, die die Deutsche fesselten. Immer wieder trieb es sie in den „Schwarzen Kontinent“.

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Benefizkonzert für Afrika: In ein kleines Dorf in Tansania verliebt

Rund 1000 „Entwicklungshelfer“ waren in die Heinz-Gerlach-Halle gekommen zu einem in vielerlei Hinsicht besonderen Konzert. Denn außerhalb von Karnevalssitzungen kommen selten so viele bekannte Kölner Musiker auf einer Bühne zusammen. Und das ohne Gage. Von Johannes Mager

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Kölner Musiker unterstützen „Upendo“-Idee

Die Kölner Musiker „Höhner“-Bassist Hannes Schöner und Band-Kollegen Jens Streifling sowie Tommy Engel geben ein Benefiz-Konzert zugunsten von Lilo Langens Projekt, dem Verein „Upendo Tansania“ Von Johannes Mager

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In Afrika fast ein Bein eingebüßt

 
Sie hat Glück gehabt. Fast hätte die Bad Münstereifeler Architektin Lilo Langen, die in Tansania Brunnen und eine Schule gebaut hat und eine Krankenstation errichten will, ihren ehrenamtlichen Einsatz mit dem Verlust ihres rechten Beines bezahlt.  Von Bernd Zimmermann

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Upendo: Langens Hilfe in Tansania

BAD MÜNSTEREIFEL. Zum Jahreswechsel hat die Bad Münstereifeler Architektin Lilo Langen Bilanz gezogen für den Verein „Upendo Tansania“, der private Hilfsprojekte in dem ostafrikanischen Land verwirklicht. Im Januar 2013 habe man das Grundstück, auf dem eine Krankenstation eingerichtet werden soll, eingezäunt und Hecken sowie Bäume gepflanzt. Außerdem habe man eine provisorische Wasserleitung nebst Tankanlage gebaut. Später müsse der Verein eine zehn Kilometer lange Leitung verlegen, um die Krankenstation mit ausreichend Wasser versorgen zu können.

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Upendo: Krankenstation geplant

Bad Münstereifeler Verein

Upendo: Krankenstation geplant

Der Verein Upendo leistet in Tansania privat Entwicklungshilfe; hier Verhandlungen mit der Bevölkerung. Foto: privat

Für europäische Verhältnisse eher mühsam entwickelt sich das Hilfsprojekt des Bad Münstereifeler Vereins „Upendo Tansania“ um dessen Vorsitzende Lilo Langen. Die Architektin ist mal wieder auf Stippvisite in Deutschland  Von Bernd Zimmermann
 
Bad Münstereifel. Für europäische Verhältnisse eher mühsam entwickelt sich das Hilfsprojekt des Bad Münstereifeler Vereins „Upendo Tansania“ um dessen Vorsitzende Lilo Langen. Die Architektin, die aus dem Berufsalltag als Mitarbeiterin einer Stadtverwaltung ausgestiegen ist, um in Tansania Brunnenbauprojekte und die Errichtung von Krankenstationen zu verwirklichen, ist mal wieder auf Stippvisite in Deutschland , um vom Fortgang der Arbeiten zu berichten und weitere Sponsoren zu finden. Denn das gerade begonnene Projekt wird einige Mittel verschlingen.

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